News

Fashion Revolution Day

Foto: Robert Felgentreu

Weltweiter Aktionstag am 24. April

Der Fabrikeinsturz in Bangladesch ist fast ein Jahr her. Am 24. April, dem ersten Jahrestag, feiert der Fashion Revolution Day die positiven Seiten der Modeindustrie, zeigt, was Fast Fashion uns wirklich kostet und ruft zum Mitmachen auf

Beim Fabrikeinsturz des Rana Plaza am 24. April letzten Jahres in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, kamen 1138 Menschen ums Leben, über 2500 wurden verletzt. Eine Tragödie und Zäsur für die Fast Fashion-Industrie. Die Medien berichteten nonstop, die Empörung war groß. Schier unglaublich war auch, dass viele Marken selbst Tage später nicht wussten, ob sie im Rana Plaza Kleidung produzieren ließen oder nicht. Weil die Lieferketten der Textilproduzenten so komplex sind.

Damit endlich etwas geschieht und die ganze Welt auch von den positiven Seiten der nachhaltigen Modewelt erfährt, haben Designer, Modeunternehmer und Modeexperten rund um die Upcycling-Pionierin Orsola de Castro aus London, den Fashion Revolution Day gegründet. Er findet am 24. April, dem Jahrestag der Tragödie, zum ersten Mal statt. Das Motto lautet: „Who Made Your Clothes?“.

Nachhaltige Labels, Unternehmen und Initiativen stellen ihre Arbeit vor und zeigen, wie sie mit positivem Beispiel vorangehen.

Ihr alle seid zum Mitmachen aufgerufen! Tragt an diesem Tag Eure Kleidung falsch herum und fragt nach: Wer stellt unsere Kleidung her? Wer ist der Baumwollbauer, wer ist die Näherin? Wo leben sie? Wie sicher sind ihre Arbeitsplätze? Werden sie fair bezahlt? Fragt bei den Modeketten nach und diskutiert darüber.

Mehr zum weltweit veranstalteten Fashion Revolution Day findet Ihr auf der Webseite oder auf facebook. Mehr Infos zum Fashion Revolution Day in Deutschland gibt’s hier oder ebenfalls bei  facebook. Infomaterial  für Designer, Marken, Händler Schulen und Universitäten gibt’s zum Download.

Standard