Buchtipp, Mode

Fashion Made Fair

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Titania Inglis, Autumn/Winter 2015/16 in FASHION MADE FAIR, Prestel. Fotos: © Julia Comita

Elegant, sportlich und verantwortungsvoll

5 US-Labels, die Ihr kennen solltet

Am 1. Juni startet der Verkauf von unserem Buch FASHION MADE FAIR in den USA. Magdalena Schaffrin und ich haben nach gründlicher Recherche fünf Labels ausgewählt, die uns durch ihr Design, ihr Konzept und ihre Geschichte beeindruckt haben. Die Auswahl war nicht leicht. Das Rennen machten: Titania Inglis, M.Patmos, Reformation, Lemlem by Liya Kebede und Patagonia.
Zwei weitere Labels haben wir interviewt, waren aber von dem Gesagten nicht wirklich überzeugt und haben auf sie verzichtet. Unser Motto war ja: tolles Design, fair produziert mit nachhaltigen Materialien. Und kein Greenwashing. Hier mein Amuse-Guele – Appetithäppchen – über FASHION MADE FAIR aus den USA:

Titania Inglis

Titania Inglis, Autumn/Winter 2015/16 in FASHION MADE FAIR, Prestel. Fotos: © Julia Comita

Titania Inglis: Extravaganz aus Brooklyn
Ihr Stil ist eine Mischung aus Rock ’n’ Roll und der Schönheit der Wildnis, roh und wild zugleich. Aus ihren Lieblingsmaterialien, edler japanischen Biobaumwolle und italienischem, pflanzlich gegerbten Lammleder, entwirft Inglis Kleider und Röcke, Jacken und Mäntel, Taschen und Accessoires. Produziert werden ihre Kollektionen im New Yorker Garment District.

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M. Patmos aus FASHION MADE FAIR, Prestel. Foto: © Daniel McMahon

M.Patmos: Slow Fashion
Die New Yorkerin Marcia Patmos hat aus Merinowolle eine Reisekollektion für die moderne Frau entworfen. Eine funktionale und gleichzeitig luxuriöse Garderobe für Reisen rund um den Erdball. Denn Merinowolle kann kühl oder warm, leicht oder schwer sein. Sie knittert nicht und hat sogar einen natürlichen Lichtschutzfaktor. Die perfekte Faser für die moderne Nomadin also.

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Reformation, Summer 2015 aus FASHION MADE FAIR, Prestel. Fotos: © Reformation

Reformation: Fusion aus Slow und Fast Fashion
Yael Aflalo, Gründerin und Geschäftsführerin von Reformation, sagt von ihrem Firmensitz Los Angeles, er sei die erste nachhaltige Textilfabrik in den USA. Design, Produktion, Aufnahmen für die Webseite und der Versand an die Kunden geschehen an einem Ort. Aflalos Erfolgsrezept? Sie entwirft sehr weibliche, lässige Damenmode aus Reststoffen, Vintagekleidung und nachhaltigen Materialien wie Tencel. Und verkauft sie zu moderaten Preisen in stetig wechselnden Kollektionen.

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Lemlem by Liya Kebede aus FASHION MADE FAIR, Prestel. Fotos: © Felipe Cuartas & Tomás Uribe

Lemlem by Liya Kebede: Made in Africa
Die Idee zu ihrem eigenen Label kam Liya Kebede, Supermodel, Schauspielerin und UN-Sonderbotschafterin der Weltgesundheitsorganisation beim Besuch ihrer Heimatstadt Addis Abeba. Hochwertige Kleidung aus Afrika ist selten geworden. Das will Kebede, die heute in New York lebt, mit ihrem Label Lemlem ändern. Mode „Made in Africa“ soll wieder relevant werden und gleichzeitig Arbeitsplätze vor Ort schaffen. Mit luftiger Kleidung aus kostbaren, handgewebten Stoffen.

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Patagonia aus FASHION MADE FAIR, Prestel. Fotos: © Patagonia

Patagonia: Der verantwortungsvolle Konsument
Patagonia ist nicht nur Outdoorsportlern ein Begriff.  Schon seit der Gründung 1957 stehen bei dem Unternehmen aus dem kalifornischen Ventura Schutz von Natur und Umwelt ganz oben auf der Agenda. Wir haben mit Rick Ridgeway, Vizepräsident für Environmental Affairs, über die die Werbekampagne „Don’t buy this jacket“, verantwortungsvollen Konsum und Patagonias ganz besondere Mission gesprochen.

Neugierig gworden? Unser Buch FASHION MADE FAIR mit 33 Porträts von Labels weltweit, Experteninterviews und vielen nützlichen Links findet Ihr im Buchhandel. Wer lieber online bestellt, hier gibt’s die englische Ausgabe, und hier die deutsche Ausgabe. Bin gespannt, wie es Euch gefällt und freue mich auf Feedback!

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