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Frühling/Sommer 2017

Foto: Ellen Köhrer

Sommerliche Stimmung auch auf der Terasse des Berliner Postbahnhofs beim Greenshowromm und der Ethical Fashion Show Berlin. Foto: Ellen Köhrer

Nachklapp Fashion Week Berlin

Schuhe, Taschen und Accessoires gelten bei Luxusmarken ja als so genannte Einstiegsdroge. Beim Greenshowroom und der Ethical Fashion Show waren sie so stark wie nie und funktionieren gut als Trendbarometer. Die Labels wissen besser denn je, was bewusste Konsumenten mit ecofairem Gewissen wünschen. Außerdem starke Kleider und endlich schöne, ecofaire Night- und Loungewear. Hier mein Ausblick auf Frühling/Sommer 2017:

NINE TO FIVE
Wer die Sterne vom Himmel holen oder den Moonwalk auf dem Asphalt üben will, der liegt mit den silbernen Booties aus Lachsleder mit Sternenapplikation richtig. Die Stiefeletten sind eine Hamburger Kooperation zwischen Nine to Five mit dem jungen Modelabel Black Velvet Circus. Psst, die Booties gibt’s schon im Onlineshop von Nine to Five, auch in Jeansblau mit silber.

Auf zu den Sternen mit NIne to Five-Stiefeletten aus Hamburg. Foto: Ellen Köhrer

Auf zu den Sternen mit Nine to Five. Foto: Ellen Köhrer

ALINASCHUERFELD
Einen Tick eleganter ist man mit AlinaSchuerfelds Schuhwerk unterwegs. Auch hier kommt Lachsleder zum Einsatz: für Pumps und Espadrilles. Die Slipper und Sommerstiefel aus pflanzlich gegerbtem Nappaleder können schlicht und extravagant, dank ihrer abnehmbaren Manschetten. Die Stiefel haben am Fußrücken außerdem ein raffiniertes Dekolleté.

JUNGLE FOLK
Pauline Marie Treis, Gründerin des Schweizer Labels Jungle Folk stellte zum ersten Mal beim Greenshowroom aus. Ihre lässigen Kaftankleider aus Seide oder Leinen lassen sich dank eingearbeitetem Gürtel in verschiedenen Varianten tragen. Produziert werden die Kollektionen von Jungle Folk in Medellin, Kolumbien.

ZURITA
Ebenfalls auf dem amerikanischen Kontinent zu Hause ist das chilenische Label Zurita. Basis sind, wie bei Jungle Folk, traditionelles Kunsthandwerk gepaart mit zeitgenössischem Design. Produziert wird im Norden des Landes in den Hochplateaus der Anden sowie in Santiago.

Zurita aus Chile: Foto: Ellen Köhrer

Zurita aus Chile: Foto: Ellen Köhrer

JOHANNA RIPLINGER
Noch mehr kostbare Kleider habe ich bei Johanna Riplinger gefunden. Gefärbt mit Pflanzenfarben, verziert mit aufwendiger japanischer Shiboritechnik. Das hat natürlich seinen Preis. Deshalb gibt’s demnächst auch ihre Zweitlinie Shine Concept. Ich durfte bei der Innatex schon einen Blick auf die Kollektion werfen, soviel kann ich schon verraten, die Pflanzen zum Färben behält Riplinger bei, die Schnitte sind etwas sportlicher, das Material hauptsächlich Biobaumwolle.

MASKA und MUKA VA
Fröhliche Farben und Blumen dominieren bei den Skandinaviern. Sowohl Maska als auch Muka Va drucken Blumen- und Pflanzenranken auf eierschalenfarbene Stoffe für Röcke, Kleider und Blusen. Gute Laune garantiert.
Maska heißt auf schwedisch „gestrickte Masche“. Angefangen hat das 2009 in Göteborg gegründete Label mit erschwinglicher Strickmode aus wertvollen Garnen mit der Struktur von Handgestricktem. Nach dem anfänglichen Erfolg gibt’s jetzt auch Kollektionsteile aus gewebten Stoffen. Produziert wird in Europa.

Skandinavischer Sommer bei Maska aus Schweden. Foto: Ellen Köhrer

Skandinavischer Sommer bei Maska aus Schweden. Foto: Ellen Köhrer

Anna Mattelmäki und Emilia Kiialainen sind die beiden Designerinnen hinter dem finnischen Label Muka Va. Klare Formen und Strukturen dominieren bei ihren in Finnland produzierten Kollektionen. Sehr casual.

Bei Muka Va designt und produziert in Finnland. Foto: Ellen Köhrer

Muka Va designt und produziert in Finnland. Foto: Ellen Köhrer

NOCTU
Schöne Nachtwäsche und Loungewear ist ja generell schwer zu finden, wenn man wie ich nicht so auf Streifen, Karos und Bärchen steht. Das britisch-dänische Label Noctu ist eine meiner Neuentdeckungen. So schlicht und schön können nur die Skandinavier. Minimalistische Schnitte, Eiscremefarben, Biobaumwolle. Darin lässt es sich bestimmt ganz leicht entspannen oder einschlafen.

Schlichte Basics in Pastell vom britisch-dänischen Label Noctu. Foto: Ellen Köhrer

Schlichte Basics in Pastell vom britisch-dänischen Label Noctu. Foto: Ellen Köhrer

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