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Papierkunst trifft Oper bei der Ausstellung von der schwedischen Künstlerin und Modedesignerin Bea Szenfeld. Foto: Karolina Henkel

Papierkunst trifft Oper bei der Ausstellung von der schwedischen Künstlerin und Modedesignerin Bea Szenfeld. Foto: Karolina Henkel

Everything you can imagine is real

Bea Szenfeld, Künstlerin und Modedesignerin aus Schweden zaubert aus Papier, Schere, Klebeband und Zwirn märchenhafte dreidimensionale Kostüme, übersät mit Blüten, Quadern oder aus aufgefädelten Kreisen. Kein Wunder dass Lady Gaga und Björk in ihren Kreationen aus dem Projekt „Paper Dolls“ auftreten. Wer die papiernen Kunstwerke sehen möchte, kann sie noch bis zum 29. Oktober im Bikini Berlin anschauen.

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Königin Silvia von Schweden eröffnet die Ausstellung „Everything you can imagine is real“ im Bikini Berlin mit den Künstlern Pompe Heidengreen (links) und Bea Szenfeld (ganz rechts). Foto: Bikini Berlin

Königin Silvia von Schweden eröffnete die Ausstellung vergangene Woche im Rahmen ihres Staatsbesuchs in Deutschland. Eine ganz besondere Ehre. Und um das Ganze noch zauberhafter zu machen, Ihre Majestät bekam als Geschenk unser Buch FASHION MADE FAIR. Wir durften Ihr sogar eine Widmung reinschreiben, überreicht haben es jedoch andere.
Aber zurück zur Künstlerin. Bea Szenfeld, mit komplizierter Flechtfrisur und schwarzem Samtkleid, führt mit viel Wortwitz und Understatement durch die Ausstellung.

Papierkunst trifft Oper bei der Ausstellung von der schwedischen Künstlerin und Modedesignerin Bea Szenfeld. Foto: Bikini Berlin

Papierkunst trifft Oper bei der Ausstellung von der schwedischen Künstlerin und Modedesignerin Bea Szenfeld. Foto: Bikini Berlin

Sie nehme für ihre an Kunstwerke kein normales weißes Papier sondern Ökopapier, das ein bisschen gräulich schimmert. Wirkung entfalten die Figuren erst durch den Einfall von Licht und Schatten. Szenfeld erzählt, wie ihre Kunst entsteht. Dass sie einfach Kreise und Quadrate ausschneide und auffädele, wie ein Kind. Klingt simpel. „ich wundere mich, dass ich bisher noch nicht kopiert wurde“, sagt sie. Understatement at it’s best. Für ein Kostüm brauche sie bis zu zwei Jahre. So geduldig war bislang eben noch niemand.

Papierkunst trifft Oper bei der Ausstellung von der schwedischen Künstlerin und Modedesignerin Bea Szenfeld. Foto: Bikini Berlin

Papierkunst trifft Oper bei der Ausstellung von der schwedischen Künstlerin und Modedesignerin Bea Szenfeld. Foto: Bikini Berlin

Die märchenhafte Inszenierung der Ausstellung ergänzen wandhohe Fotos von Pompe Heidegreen aus einem Projekt mit The Royal Swedish Opera: Köpfe von Sängern ragen aus Bea Szenfelds Papierkostümen. Eine Ballerina schwingt an einem Kronleuchter übers Bild. Musiker stehen inmitten von Unmengen Gepäck.

Papierkunst trifft Oper bei der Ausstellung von der schwedischen Künstlerin und Modedesignerin Bea Szenfeld. Foto: Schwedische Botschaft

Bea Szenfelds Papierkunst schmückt Künstler von The Royal Swedish Opera. Foto: Schwedische Botschaft

Eine kurze Reise in ein Fantasieland, die wunderbar als kurze Flucht aus dem Alltag des grauen Berliner Herbstes taugt. Sehr empfehlenswert!

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