Interview, News, Textilketten

Lohn zum Leben

 

Kambodschas Näherinnen gingen um die Jahreswende 2014 auf die Straße und forderten eine Erhöhung des Mindestlohns. Foto: Inkota e. V./Clean Clothes Campaign

„Wir werden streiken, egal was dabei passiert und wenn ich dabei sterbe“

In Kambodscha demonstrieren wieder Textilarbeiter für bessere Arbeitsbedingungen und eine Erhöhung des Mindestlohns. Eine halbe Million Menschen arbeitet dort in rund 500 Textilfabriken, sie stellen Kleidung und Schuhe für H&M, GAP, Levis, Adidas, ZARA und andere große Textilmarken her.
In den ersten acht Monaten diesen Jahres hat Kambodscha Textilien im Wert von fast vier Milliarden US Dollar in die ganze Welt exportiert, Tendenz steigend. Eine Näherin verdient aber so wenig, dass sie von ihrem Lohn kaum die Familie ernähren kann, erzählt mir die Aktivistin Sean Sophon, 41. Warum sie sich engagiert, welche Risiken sie dabei in Kauf nimmt und warum sie in Deutschland nach Unterstützung sucht, sagte sie mir beim Interview in Berlin.

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News

Aktionstag 24.4.

Fashion Revolution Day

Heute vor einem Jahr stürzte in der bangladeschischen Hauptstadt Dhaka das Rana Plaza mit seinen Textilfabriken ein. Über 1100 Menschen kamen dabei ums Leben, rund 2500 Menschen wurden verletzt. Eine Zäsur für die gesamte Textilbranche.
Der weltweite Aktionstag Fashion Revolution Day gedenkt der Tragödie und regt mit seinen Aktionen zum Umdenken in der Textilproduktion an. Macht alle mit! Mehr dazu gibt’s hier…

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