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Lohn zum Leben

 

Kambodschas Näherinnen gingen um die Jahreswende 2014 auf die Straße und forderten eine Erhöhung des Mindestlohns. Foto: Inkota e. V./Clean Clothes Campaign

„Wir werden streiken, egal was dabei passiert und wenn ich dabei sterbe“

In Kambodscha demonstrieren wieder Textilarbeiter für bessere Arbeitsbedingungen und eine Erhöhung des Mindestlohns. Eine halbe Million Menschen arbeitet dort in rund 500 Textilfabriken, sie stellen Kleidung und Schuhe für H&M, GAP, Levis, Adidas, ZARA und andere große Textilmarken her.
In den ersten acht Monaten diesen Jahres hat Kambodscha Textilien im Wert von fast vier Milliarden US Dollar in die ganze Welt exportiert, Tendenz steigend. Eine Näherin verdient aber so wenig, dass sie von ihrem Lohn kaum die Familie ernähren kann, erzählt mir die Aktivistin Sean Sophon, 41. Warum sie sich engagiert, welche Risiken sie dabei in Kauf nimmt und warum sie in Deutschland nach Unterstützung sucht, sagte sie mir beim Interview in Berlin.

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Cool und Fair! 2

Cool und Fair! 2 aus meinem enorm-Artikel vom Oktober zeigt, wie nachhaltig die großen Textilketten wirklich sind. Foto: Ellen Köhrer

Groß – und trotzdem gut?

Die Textilketten sind die größten Abnehmer von nachhaltiger Baumwolle. Kunden müssen aber genau hinsehen. Wie ernst es den Fast Fashion-Produzenten und -händlern wirklich ist mit ihren nachhaltigen Kollektionen könnt ihr hier in Cool und Fair! 2 aus enorm lesen. 

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